Kita Jahnplatz Wittlich

Konzeption

Konzeptionsabschnitte Sonnenhaus

Konzeption – Teiloffener Kindergarten – Was ist das?

Geh nicht vor mir
vielleicht kann ich nicht folgen
Geh nicht hinter mir
vielleicht kann ich nicht führen
Geh neben mir
und sei mein Freund

Albert Camus
 

Die Kita als Lebens- und Lernort

Die Kita sollte so gestaltet sein dass:

1. Kinder sich sicher und geborgen fühlen
2. sie klar definierte Orte vorfinden
3. individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden
4. lernförderndes Spiel- und Beschäftigungsmaterial zur Verfügung steht
5. die Gestaltung der Räume an den Bildungstätigkeiten der Kinder ansetzt
6. die Räume neugierig machen
7. die Räume Möglichkeiten der Entscheidung bieten
8. nach eigenem Tempo Fortschritte gemacht werden dürfen
9. soziale, kommunikative und körperliche Erfahrungen gesammelt werden können
 

Öffnung der Gruppen bedeutet für uns:

  • Lust und Freude durch Spontanität
  • erweiterte Spielmöglichkeiten
  • selbstgestaltete Zeit
  • Erweiterung der Entscheidungsspielräume
  • mehr individueller Freiraum
  • Konfliktfreudigkeit
  • Freundschaften pflegen
  • vorbereitete Umgebung (Maria Montessori)

 

Ein Tag im U3-Bereich

Der Alltag in der  Kindertagesstätte für die Kinder unter 3 Jahren orientiert sich an festen Strukturen und wiederkehrenden Ritualen, die den Kindern Sicherheit und Stabilität vermitteln. Dadurch festigen sich die Kinder und können mutig und selbständig neue Wege beschreiten. Ein typischer Tag sieht bei uns so aus:
 

07.00 Uhr | Begrüßung

Die Kinder können ab 7.00 Uhr in die Kita gebracht werden, wo sie langsam und jeder nach seinem Rhythmus in den Tag starten. Den Morgen gestalten die Kinder mit Spielen in den verschiedenen Räumen und der Nutzung des großen Außengeländes.
 

08.45 Uhr | Frühstück

Unser frisch zubereitetes Bio- Frühstück wird von 8.45 Uhr bis 10.30 Uhr in der Mensa angeboten und umfasst ein abwechslungsreiches und reichhaltiges Buffet. Jedes Kind bedient sich nach seinem Geschmack. Für die Kleinsten gibt es ausserdem Äpfel/ Birnen ohne Schale, Toastbrot …  
 

11.00 Uhr | Kreisspiele

Singen, Spielen und Musizieren als gemeinsames Gruppenerlebnis ist für die kindliche Entwicklung eine schöne und gleichzeitig wichtige Erfahrung. Der gemeinschaftliche Spielkreis als festes und regelmäßig wiederkehrendes Element, unterstützt dabei die Gruppenbildung und stärkt die soziale Kompetenz jedes einzelnen Kindes. Sie knüpfen untereinander Kontakte und spüren die Verbundenheit in der Gruppe.   Gleichzeitig bildet der Kreis einen idealen Rahmen für gemeinsames, spielerisches  Lernen, Erforschen und Erleben. Sie stärken die soziale, emotionale und sprachliche Kompetenz jedes einzelnen Kindes.         
 

11.15 Uhr | Mittagessen

Nach dem Händewaschen begleiten die Erzieher die Kinder nach unten in die Mensa zum Essen. An verschiedenen Tischen nehmen die Kinder ihr frisch zubereitetes Mittagessen ein. Die Kinder werden von den Erzieherinnen in ihrem Tun begleitet und angeleitet. Durch die hier entstehende Gemeinschaft beim Essen, fühlen sich die Kinder wohl und haben Freude am Essen lernen. Wir achten hierbei auf eine gesunde und ausgewogenen Ernährung, regional und saisonal abgestimmt,  die wir auf das entsprechende Alter ausrichten. Auch hier sollen die Kinder lernen, selbständig, ihrem Alter und ihrem Entwicklungsstand entsprechend zu essen, Besteck, das ihren Bedürfnissen gerecht wird, auszuprobieren.
 

11.45 Uhr | Wickeln

Gewickelt werden die Kinder, wann immer es nötig ist. In jedem Fall wickeln wir die Kinder vormittags und nachmittags mindestens einmal (vor oder nach dem Mittagessen oder dem Schlafen). Die liebevolle Betreuung an dieser Stelle ermöglicht einen intensiven Kontakt zwischen Kleinkind und der Bezugspersonen. Die Kinder erfahren hier die ungeteilte Aufmerksamkeit und Ruhe, die sie sehr genießen und sich wohl fühlen. Es entsteht Kommunikation und ein liebevoller und respektvoller Umgang mit den Kindern.
 

12.00 Uhr | Schlafen 

Die kleinen Kinder haben ein hohes Schlafbedürfnis, vor allem nach der Mittagszeit. Die Kinder werden für das Bett fertig gemacht und hingelegt. Jedes Kind hat sein eigenes Bett und wird in den Schlafräumen von Erziehrinnen auch während der Schlafzeit betreut. Das Schlafbedürfnis ist individuell. Die letzten Kinder werden gegen 14.00 Uhr wach.
 

14.00 Uhr | Snack

Beim Nachmittagssnack können die Kinder Kraft für den Nachmittag tanken. Hierzu wird den Kindern Obst und Gemüse angeboten.
 

14.30 Uhr | Spaziergang

Die Nachmittagszeit nutzen wir gerne für einen Spaziergang oder die Nutzung unseres   großen Außengeländes so dass die Kinder Erfahrungen im Außenbereich sammeln können.
 

17.00 Uhr | Ende

Die Kita schließt jeden Tag um 17.00 Uhr.

Eindrücke